MANIFEST FÜR EIN POSTHUMANISTISCHES THEATER

von Noemi Egloff / Milo / Mormi

Herzlich Willkommen im Manifest für ein posthumanistisches Theater. Dies ist die Diplom-Arbeit von Noemi Egloff für ihren Abschluss im Master Transdisziplinarität an der ZHdK. Das Manifest ist ein mehrschichtiger Text, der nicht linear gelesen werden muss. Ihr könnt im Blog-Bereich in den Kapiteln herumstöbern und eure eigenen Gedanken mit der Kommentarfunktion einbringen. Wer den gesamten Text lieber als Fliesstext lesen möchte, kann dies auf der Seite "Fliesstext" tun. 

 

Die Blog-Artikel sind in die Kategorien Essay, Manifest und Theorie unterteilt. Daneben gibt die Tags Posthumanismus, Animal Studies, New Materialism, Körper(Politiken), Monster, Posthumanistische Strategie und Theater, die euch ermöglichen, alle Artikel zu einem Tag anzuzeigen.

 

Wer hat die Autorschaft über diesen Text? Wer ein posthumanistisches Manifest schreibt, hinterfragt an einem gewissen Punkt ihr*sein Auftreten als Autor*innen-Entität. Ist es wirklich nur ein Ich, dass diesen Text schreibt? Hat Kater Milo, der sich immer wieder gerne auf der Tastatur einbringt, nicht genauso eine Berechtigung, als Autor genannt zu werden? Und was ist mit den zahlreichen humanen und nicht-humanen Einflüssen? Wäre es hier nicht sinnvoller, von einem Kollektiv zu sprechen? Einem Kollektiv bestehend aus menschlichen und nicht-menschlichen, organischen und an-organischen Teilen? Dieses Kollektiv ist Mormi. Mormi ist ein Hybrid, ein Monster aus Mensch und Nicht-Mensch, eine polyphone Stimme.